Krebsvorsorge und Früherkennung

Erfahren Sie mehr über Präventionsstrategien und wie Sie sich schützen können.

Vorbeugen, früh erkennen, Rückfälle vermeiden

Krebsprävention im Überblick

Krebs geht alle etwas an, denn jede und jeder kann daran erkranken. Doch es gibt viele Möglichkeiten, das Risiko zu senken oder Krebs früh zu erkennen – darum geht es bei der Krebsprävention. Ärztinnen und Ärzte unterscheiden drei Bereiche:

  1. Vorsorge (Primärprävention): Bei der primären Prävention geht es darum, Krebs gar nicht erst entstehen zu lassen. Viele Risikofaktoren lassen sich beeinflussen. Ein gesunder Lebensstil mit ausgewoger Ernährung, Bewegung, wenig Alkohol und ohne Rauchen reduziert das Risiko.
  2. Früherkennung (Sekundärprävention): Je früher Krebs entdeckt wird, desto besser sind die Behandlungschancen. Untersuchungen können Krebs und Vorstufen frühzeitig erkennen, bevor Beschwerden auftreten.
  3. Rückfälle vermeiden und Leben mit Krebs verbessern (Tertiärprävention): Besteht bereits eine Krebserkrankung, hilft die tertiäre Prävention, Rückfälle oder Folgeerkrankungen zu verhindern und die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern – etwa durch Nachsorge, Reha oder begleitende Therapien. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über Krebsprävention und was Sie selbst tun können.
Krebs-Screening – Früh erkennen. Schonend behandeln.

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Krebs-Screening

Untersuchungen zur Krebs­früh­erkennung

In Deutschland gibt es ein gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm, auch Krebs-Screening genannt, das verschiedene Untersuchungen umfasst, und von den Krankenkassen bezahlt wird. Ziel ist es, Krebsarten und Vorstufen frühzeitig zu erkennen, bevor Beschwerden autreten. Werden Tumore im Frühstadium erkannt, können sie schneller und oftmals schonender behandelt werden und die Heilungschancen steigen. Das Programm richtet sich an Frauen und Männer:  

Für Frauen: Darmkrebs, Hautkrebs, Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs

Für Männer: Darmkrebs, Hautkrebs und Prostatakrebs

Die Teilnahme ist freiwillig. Es ist wichtig, Vor- und Nachteile der Untersuchungen mit dem Hausarzt oder der Hausärztin abzuwägen. Menschen mit erhöhtem Risiko, etwa aufgrund von Vorerkrankungen oder Krebserkrankungen in der Familie, sollten individuelle Möglichkeiten zur Früherkennung besprechen.  Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zu Abläufen sowie Vor- und Nachteile der Untersuchungen.